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| APOCALYPSE
NOW |
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| DATEN |
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| Erscheinungsjahr: |
1979, USA |
| Oriniginaltitel: |
Apocalypse Now |
| Regie: |
Francis Ford Coppola |
Drehbuch:
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John Milius, Francis Ford Coppola |
| Musik: |
Carmine Coppola |
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| DARSTELLER |
Marlon Brando
Martin Sheen
Robert Duvall
Dennis Hopper
Laurence Fishburne
Harrison Ford
G.D. Spradlin
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Colonel Walter E. Kurtz
Captain Willard
Lieutnant Colonel Bill Kilgore
Journalist
Mister Clean
Colonel Lucas
Lieutenant General R. Corman |
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| FILMBESCHREIBUNGEN |
Filmbeschreibung
von Wikipedia.de
Mitten im Vietnamkrieg erhält Captain
Willard den Auftrag für eine abenteuerliche
Mission: Er soll sich mit einigen Soldaten
bis zum Lager des abtrünnigen Colonel
Kurtz im kambodschanischen Dschungel durchkämpfen,
der sich nicht mehr durch die Militärführung
kontrollieren lässt und dort ein eigenes
Reich aufgebaut hat. Willard hat
den ausdrücklichen Befehl, den Colonel
zu liquidieren. Er macht sich auf seinen Weg
durch den Dschungel. Die Reise der Männer
mit ihrem Patroullienboot entwickelt sich
zu einem Trip in die immer wirrere und absurdere
Kriegswelt. Die wohl bekannteste Szene des
Films ist der Hubschrauberangriff der Luftkavallerie
auf ein vietnamesisches Dorf zu den Klängen
von Richard Wagners Walkürenritt. Doch
auch die Eingangssequenz, hinterlegt mit The
End von The Doors verdeutlicht die Inszenierungskunst,
die Coppola betrieb. |
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Aus der Amazon.de-Redaktion
In der Tradition von solchen ganz von ihren
Obsessionen getriebenen Regisseuren wie
Werner Herzog und Erich von Stroheim hat
sich Francis Ford Coppola der Produktion
von Apocalypse Now genähert, als ob
sie seine höchst persönliche,
heldenhafte Mission ins Herz der Finsternis
gewesen sei. Vor Ort auf den ständig
von Stürmen verwüsteten Philippinen
wurde er im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig,
als das Projekt drohte, ihn in einem Strudel
künstlerischer Verzweiflung zu verschlucken.
Aber aus diesem Irrsinn entstand einer der
größten Filme aller Zeiten. Alles
begann mit einem Drehbuch von John Milius,
das Joseph Conrads klassische Erzählung
Das Herz der Finsternis in die Schrecken
des Vietnam-Krieges verlegt und dem kriegsmüden
Captain Willard (Martin Sheen) bei einer
geheimen, stromaufwärts führenden
Mission folgt. Er soll den abtrünnigen
Colonel Kurtz (Marlon Brando) töten,
der in einen vorzivilisatorischen Zustand
von mörderischem und mystischem Wahnsinn
zurückgefallen ist. Die Reise ist äußerst
gefahrvoll und umfasst Kriegshandlungen
von zum Teil epischen Ausmaß und zum
Teil sehr intimen Charakter. Ein großes
Maß seiner Furcht einflößenden,
fast schon körperlichen Wirkung verdankt
der Film einer Reihe von Sequenzen, Bildern
und Dialogsätzen, die sich regelrecht
in unser filmisches Bewusstsein eingebrannt
haben. Zu ihnen gehören neben dem Hubschrauberangriff
auf ein vietnamesisches Dorf zu den Klängen
von Wagners "Ritt der Wallküren"
und der brutalen Ermordung einiger blinder
Passagiere auf einer Sampan eines Bauern
und auch die Furchtlosigkeit des surfenden
Kriegers Lieutenant Colonel Kilgore (Robert
Duvall), der liebevoll vom "Geruch
von Napalm am Morgen" spricht. Wie
Herzogs Aguirre, der Zorn Gottes ist auch
dieser Film der eines Genies, das in die
Tiefen der Hölle gestoßen wurde
und einem Phoenix gleich triumphierend zurückkehrt.
Coppolas Besessenheit (äußerst
anschaulich zu sehen in der aufschlussreichen
Dokumentation Hearts of Darkness, auch unter
dem Titel Ins Herz der Finsternis, die von
Coppolas Frau Eleanor gedreht und von George
Hickenlooper zusammengestellt wurde) ist
in jeder Szene und in jeder Einstellung
zu spüren, und ihr Ergebnis ist ein
Film für die Ewigkeit.
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