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| Barton Fink |
Ach was soll man
zu Filmen von den Coen-Brüdern sagen. Dieses
Werk zu Anfang der Neunziger liefert eine groteske
Kritik an Hollywood. Ein erfolgreicher Drehbuchautor
eines New Yorker Theaters bekommt die Chance in
Hollywood zu schreiben und richtig Geld zu verdienen.
Aber Kunst ist dort nicht gefragt, vielmehr soll
die Hauptfigur Barton Fink (John Turturro) einen
Catcher-Film schreiben. Als seine Kreativität
nachläßt, lernt er in seinem schäbigen
Hotel einen seltsamen Mann kennen, gespielt von
John Goodman, der sich am Ende als der Teufel herausstellt.
Dazu gibt es eine art Liebesgeschichte, einen saufenden
Startautor, einen durchgeknallten Produzenten und
haufenweise Oberflächlichkeiten. Schwer zu
erklären in wenigen Worten. Am besten ihr lest
Euch die Texte der Fachmänner weiter unten
durch und legt euch diesen Film zu.
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| DATEN |
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| Erscheinungsjahr: |
1991, USA |
| Oriniginaltitel: |
Barton Fink |
| Regie: |
Joel Coen |
Drehbuch:
|
Ethan Coen & Joel Coen |
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| DARSTELLER |
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John
Turturro
John Goodman
Judy Davis
Michael Lerner
John Mahoney
Tony Shalhoub
Jon Polito
Steve Buscemi
|
.... Barton Fink
.... Charlie Meadows
.... Audrey Taylor
.... Jack Lipnick
.... W.P. Mayhew
.... Ben Geisler
.... Lou Breeze
.... Chet
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| FILMBESCHREIBUNGEN / KRITIKEN |
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Video Woche
Nach dem Überraschungserfolg seines
Theaterstücks über den 'gemeinen
Mann' folgt Autor Barton Fink nur widerwillig
dem Ruf Hollywoods. Isoliert in einem stickigen
Hotelzimmer soll er einem Ringerfilm mit
Wallace Beery das Barton-Fink-Feeling verpassen.
Doch nicht einmal die Besuche seines kumpelhaften
Nachbarn Charlie, eines Vertreters, helfen
Fink über seine Schreibblockade hinweg.
Am Morgen nach einer Liebesnacht mit Audrey,
der Geliebten und Sekretärin des Autors
Mayhew, findet er ihre Leiche grausam verstümmelt
neben sich. Während Charlie sich um
sie kümmert, beginnt Barton wie entfesselt
das Stück seines Lebens zu schreiben.
Doch der Studiochef läßt Barton
auflaufen, und der einzige Freund erweist
sich als Massenmörder... In seinem
vierten Film sprengt das geniale Brüderpaar
Ethan und Joel Coen nach Ausflügen
in die Terrains Thriller ('Blood Simple'),
Komödie ('Arizona Junior') und Gangsterfilm
('Millers Crossing') alle Genrekonventionen.
In mannigfaltig deutbaren Szenen voller
schwarzem Humor, in unglaublichen Kamerafahrten
und detailverliebt wie eh und je beschreiben
die beiden die Seelenqualen eines an Schreibblockade
leidenden Autors und rechnen gleichzeitig
bitterböse mit den Mechanismen Hollywoods
ab. John Turturro, John Goodman ('King Ralph')
und Michael Lerner, der für einen Oscar
nominiert wurde, liefern Galavorstellungen
in dem düster surrealen Gewinner der
goldenen Palme von Cannes 1991. Ein Geniestreich.
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