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| THE
BIG LEBOWSKI |
Ein wunderbarer Film
von den Coen-Brüdern, die für Filme wie
Barton Fink
oder Fargo
verantwortlich sind. der Trip von Jeffrey Lebowski,
der sich selber "der Dude" nennt, erinnert
ein bißchen an mein Leben. Kleiner Spass.
Der Film lebt vor allem von den skurillen Szenen
und Dialogen der ebenso skurillen Figuren, allen
voran Jesus, dem Bowling-Gott. Wo wir beim Thema
wären. Am Ende ist es vielleicht nur ein Film
über Bowling oder Nihilismus. Eigentlich weiß
man das nicht genau. Das macht den Film mit seinem
komischen Ende so einzigartig.
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| DATEN |
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| Erscheinungsjahr: |
1997, USA |
| Oriniginaltitel: |
The Big Lebowski |
| Regie: |
Joel Coen |
Drehbuch:
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Joel Coen
und Ethan Coen |
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| DARSTELLER |
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Jeff Bridges
John Goodman
Julianne Moore
Steve Buscemi
David Huddleston
Tara Reid
John
Turturro
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The Dude (Jeff
Lebowski)
Walter Sobchak
Maude Lebowski
Donny
Big Lebowski
Bunny Lebwoski
Jesus |
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| FILMBESCHREIBUNGEN / KRITIKEN |
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cineclub.de
HANDLUNG: Jeff "der Dude"
Lebowski ist arbeitslos, kifft lieber als
seine Miete zu bezahlen und bowlt leidenschaftlich
gerne. Doch eines Tages wird ihm sein nicht
unbedingt alltäglicher Name zum verhängnis.
Eine Gruppe von "China-Männern"
wartet in seinem Haus auf ihn und will die
Schulden seiner Frau wieder haben. Dabei
hat der Dude gar keine Frau, seine Wohnung
sieht auch nicht wirklich danach aus. Statt
sich zu entschuldigen uriniert daraufhin
einer der beiden auf den Teppich, der das
Wohnzimmer eigentlich erst so richtig gemütlich
gemacht hat.
Sein Bowling-Partner Walter (John Goodman)
nimmt diese Story nicht so gelassen hin
wie der stets bekiffte Dude. Er weiß,
daß der andere Lebowski ein steinreicher
alter Mann ist und daß der Dude einfach
von dem Ersatz für den Perser fordern
soll. Gesagt, getan, der Dude wird beim
großen Lebowski vorstellig und erntet
nichts als Hohn. Dennoch soll nach einigen
Tagen ausgerechnet der Dude dem großen
Lebowski dabei helfen seine blutjunge Frau
aus einer Entführung zu retten, er
soll das Lösegeld übergeben. Der
Dude verliert bald die Kontrolle über
die Ereignisse, wollte er doch eigentlich
nur einen neuen Teppich.
KRITIK: "The Big Lebowski"
ist genau der Stil einer Komödie, den
man von den Coen-Brüdern erwartet.
Wer also "Fargo"
oder "Hudsucker" nicht mochte,
sollte besser von diesem Film fern bleiben.
Dieser ist mindestens genauso abgedreht
wie alle anderen zuvor.
Jeff Bridges verkörpert den Anti-Helden
perfekt, es ist erstaunlich, wo die Crew
die Klamotten des arbeitslosen Kiffers gefunden
hat. Den Gegenpol zu dem lethargischen Dude
bildet Walter, gespielt von John Goodman
(bekannt als Roseanne-Ehemann Dan oder als
Fred Feuerstein). Goodman ist ein Vietnam-Veteran,
seit der Hochzeit mit seiner inzwischen
Ex-Frau Jude. Ihm sind Regeln das wichtigste
im Leben, das geht so weit, dass er im Bowling-Spiel
andere mit einer Waffe bedroht, weil sie
angeblich übertreten haben. Zu Donny
(Steve Buscemi, "Con Air", "Armageddon",
"Fargo")
dem dritten Bowler im Bunde ist er nie freundlich,
im Gegenteil. Am Ende kommt allerdings der
weiche Kern von Walter zum Vorschein, was
der Figur zusätzliche Authentizität
verleiht.
Im Ganzen wirkt der Film sehr echt, auch
wenn die Story wirklich abgedreht ist. Das
liegt an der liebevollen und durchdachten
Darstellung der Charaktere. Selbst der hartherzige
Millionär Lebowski wird äußerst
glaubhaft dargestellt. Pointiert wird der
Film durch Julianne Moore, die die Tochter
des Millionärs Lebowski spielt. Als
Feministin und freischaffende Künstlerin
kann sie die Schmarotzerei vom Dude bei
ihrem Vater nicht dulden. Julianne Moore
sorgt für die nötige erotische
Spannung im Film.
The Big Lebowski ist keine leichte Sommerkomödie,
aber jedem zu empfehlen, der auch einen
derben Spaß versteht, ohne daß
der Film platt sein muß.
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach der straffen Handlung und
der skurrilen Intensität von Fargo
wirkt dieser lässig-amüsante Nachfolger
aus den Händen der produktiven und
einfallsreichen Gebrüder Coen (Ethan
und Joel) ein wenig wie ein Jux. Trotzdem:
The Big Lebowski ist ein echter Coen, und
die träge Handlung macht Teil seines
coolen Charmes aus. Wie viele Filme können
schon einen schmerbäuchigen, kiffenden
Loser namens "The Dude" Lebowski
(Jeff Bridges) als Helden ihr Eigen nennen,
der den Großteil seiner Zeit mit Bowling
und Kiffen verbringt? Und wo sonst findet
man einen lateinamerikanischen Bowlingspieler
(John Turturro) mit Haarnetz und beeindruckendem,
lila Schuhwerk, der auf den Namen Jesus
hört, oder eine Erotikkünstlerin
(Julianne Moore), deren Kreativität
darin besteht, dass sie ihren nackten Körper
mit Farbe bemalt, an einem Ledergurt durch
die Luft fliegt und sich gegen eine Riesenleinwand
klatschen lässt? Wer sonst, außer
den Coen-Brüdern, käme auf die
Idee, Ihnen eine Kameraeinstellung aus den
Löchern einer Bowlingkugel zu präsentieren,
oder eine kunstvolle Busby-Berkely-mäßige
musikalische Traumsequenz mit einer Walküre
und riesigen Bowlingkegeln?
Die Handlung -- in der Lebowski in eine
Entführung gerät, nachdem er mit
einem reichen Typen gleichen Namens verwechselt
wird -- ist fast nebensächlich. Was
hier zählt sind eine stete Flut von
urkomischen Dialogen, die hervorragenden
Leistungen der Coen-Stammschauspieler John
Goodman und Steve Buscemi und die Art filmische
Genialität, die die Coens zu einer
Klasse für sich macht. Sorgen Sie bei
diesem Film rechtzeitig für ausreichend
Knabberzeug!
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